Marktwert nicht gleich Marktpreis

Nach einer Marktanalyse kommt Ihr Immobilienmakler zu dem objektiven Ergebnis, dass Ihr Haus einen Vergleichs- oder Marktwert von 300.000 EUR hat. Ihre Immobilie wird zu diesem Preis angeboten. Wenn nun dem potenziellen Käufer das Haus gefällt und er aufgrund seiner Informationen auch zu dem Schluss kommt, dass die angebotene Immobilie einen Wert von 300.000 EUR hat, dürfte dem Kaufabschluss nichts mehr im Wege stehen - oder doch?

Der Verkäufer will 300.000 EUR - also den Marktwert - erhalten, der Käufer nur 300.000 EUR - ebenfalls den Marktwert - ausgeben. Für den Käufer heißt das, dass er nur 273.000 EUR an den Verkäufer zahlen kann. Denn rd. 15.000 EUR sind an den vom Verkäufer eingeschalteten Makler und weitere rd. 12.000 EUR für Grunderwerbsteuer und Notariatskosten zu zahlen.

Es ist offensichtlich, dass unter den vorgenannten Bedingungen kein Kaufabschluss zustande kommt. Das Überangebot am Immobilienmarkt in unserer Region einhergehend mit fallenden Immobilienpreisen und der Wunsch, das Haus zu veräußern, zwingen dann den Verkäufer, dem Käufer hinsichtlich des Preises entgegen zu kommen. Im ungünstigsten Fall erzielt der Verkäufer einen Marktpreis, der um 27.000 EUR unter dem Marktwert liegt.

Um die Lücke zwischen dem Marktwert und dem Marktpreis zu verkleinern, bleibt dem vorausschauenden Verkäufer nur die Möglichkeit, durch eine aktive Mitwirkung bei der Vermarktung bzw. weitgehenden Eigenvermarktung die Kosten für Maklerdienste drastisch zu reduzieren. Robitzsch Immobilien unterstützt Sie dabei gerne.

Steuern und Notariatsgebühren sind vorgegeben und damit nicht beeinflussbar.

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